Antônio Pereira

karte pfeilEin Ort entsteht
Antônio Pereira zählt ca. 4.500 Einwohner und liegt im Bundesstaat Minas Gerais. Der Ort ist etwa 130 km südöstlich von Belo Horizonte gelegen und gehört kommunalpolitisch zu Ouro Preto und kirchlich zur Pfarrei Herz Jesu in Mariana, das zugleich Bischofssitz ist. Etwa um das Jahr 1700 verpflichtete der Oberst Antônio Pereira Bewohner des Berglandes um Ouro Preto, von dort wegzugehen und sich nahe des Flusses anzusiedeln; man gab dem Gebiet den Namen Antônio Pereira.

Die Bevölkerung (über)lebte lange Zeit durch Goldwaschen und die Suche nach Topasen. Später kamen großen Bergwerksgesellschaften in das Gebiet, die Eisenerz abbauten; das geschieht dort bis heute. Viele dieser Bergwerksgesellschaften sind multinational und werben gewöhnlich spezialisiertes Personal von außen an, so dass kaum Arbeitsplätze für Leute aus dem Ort entstanden sind.
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Die Partnergemeinde
Antônio Pereira ist wunderschön eingebettet in eine leicht hügelige Landschaft; die Kirche ist weithin sichtbar. Die Gemeinde Nossa Senhora das Mercês gehört mit elf weiteren Gemeinden zur Pfarrei Herz Jesu in der Nachbarstadt Mariana. Viele ehrenamtliche Hände sorgen für Musik im Gottesdienst, die Kinder- und Erwachsenenkatechese, die Vorbereitung von Gottesdiensten, die Reinigung und Unterhaltung der kirchlichen Gebäude und und und …
Das ist auch notwendig, da Pe. Luis, der Pfarrer, sich um 12 Gemeinden zu kümmern hat. So wird vor Ort die eigentliche pastorale Arbeit geleistet, die wir unterstützen.

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Partnerschaftsarbeit - mehr als Almosen geben?

Wir haben festgestellt, dass unsere Hilfe an diesem einen Ort Früchte trägt, auch wenn sie nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner erreicht. Wir glauben, dass auch dann, wenn nur einige Menschen mehr sich ihrer Verantwortung für Schwestern und Brüder bewusst werden, unendlich viel erreicht ist. Mit wachsendem Verantwortungsbewusstsein und solidarischem Handeln kommt ein Prozess in Gang, der nicht mehr umkehrbar ist. Mittlerweile arbeiten in Antônio Pereira eine ganze Reihe von Menschen daran, diesem Ort eine Zukunft zu geben und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein menschenwürdiges Leben zu eröffnen.


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